Kunst

Aquarellieren und Zeichnen ziehen sich durch die gesamte Schulzeit. Grundlage für den Malunterricht bildet die Farbenlehre Goethes. In den ersten Jahren soll der objektiv-seelische Eindruck, welcher eine Farbwahrnehmung hervorruft und vermittelt, vom Schüler erfahren werden. Die flüssige, transparente Aquarellfarbe ist dafür ein hervorragendes Medium.
Auch wird in der Unterstufe die Schrift aus dem Bild heraus entwickelt und im Formenzeichnen die dafür erforderlichen, von Auge und Hand geführten Bewegungen geübt.

 

Mit der neuen Technik des Schichtens, das heißt des trockenen Übereinanderlegens der Farbschichten, werden die Schüler zum bedachten Vorgehen angehalten und untersuchen die Farben immer mehr in ihrem Zusammenklang und ihrer räumlichen Wirkung.
Dieses räumliche Erleben wird durch das Schwarz-Weiß-Zeichnen mit der Projektions- und Schattenlehre sowie dem perspektivischen Zeichnen unterstützt. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Hell-Dunkel steht am Beginn der Oberstufe. Die Schüler beschäftigen sich mit dem Hell-Dunkel-Kontrast, verschiedenen Zeichentechniken, dem Aufbau eines Bildes und mit Kompositionsfragen.

Ab Klasse 10 üben sie sich in verschiedenen Maltechniken. Die Schüler durchdringen zunehmend die Farbtheorie und lernen, Farben entsprechend ihren Gesetzmäßigkeiten im Bild einzusetzen.
Der praktische und theoretische Kunstunterricht findet seinen Höhepunkt in der 12. Klasse mit der Kunst-Studienfahrt. Es ist die letzte gemeinsame Reise jeder Klasse.

Das bisher Erlernte wird in der praktischen Anschauung geübt und vertieft, Gesichtspunkte zur Geschichte und Kulturgeschichte werden im gemeinsamen Betrachten und in der künstlerischen Umsetzung beim Zeichnen, Malen und Steinbildhauen erarbeitet.

 

Unser Kollegium für Kunst und Kunstgeschichte

Sonja Bielskies

Gabriele Gentz

Matthäus Thoma

Marie Türk

Anett Zeplin